VitaWende

Warum wir VitaMap bauen

Autos müssen alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung. Für Menschen gibt es den Check-up 35 – alle drei Jahre, genutzt von etwa jedem Vierten.

Und was dort, beim Hausarzt, im Labor oder in der Klinik festgestellt wird, liegt verstreut in Briefen, PDFs und Ordnern – selten dort, wo man es im Zusammenhang lesen kann.

Das Gesundheitssystem ist stark, wenn jemand bereits krank ist. Weniger stark ist es darin, Menschen über die Jahre dabei zu begleiten, ihren eigenen Zustand zu verstehen, bevor etwas geschieht.


VitaMap setzt genau hier an: Es bewahrt die eigenen Befunde verschlüsselt auf einem kontrollierten Server auf, ordnet sie über die Zeit und hilft, sie zu verstehen – mit Quellenangaben, ohne Diagnosen. Damit man besser vorbereitet ins nächste Arztgespräch geht.

Dahinter steht eine größere Frage: Wie sähe Vorsorge aus, die Menschen über Jahre begleitet statt in Einzelterminen – evidenzbasiert, für alle zugänglich, mit den Daten in der Hand der Betroffenen? Unter dem Namen VitaWende denken wir darüber nach, wie solche Orte aussehen könnten. Das ist eine Vision, kein Angebot.


Was VitaWende nicht ist:

  • —Keine Bewegung für Alternativmedizin.
  • —Keine Partei und keine Position zu anderen politischen Fragen.
  • —Kein Unternehmen, das Gesundheit verkauft.
  • —Kein Versprechen außergewöhnlicher Ergebnisse.

VitaWende stellt eine konkrete Frage: Früherkennung wird bezahlt – aber wer hilft Menschen, ihre Befunde über die Jahre zusammenzuführen und zu verstehen?

VitaMap funktioniert unabhängig von dieser Vision. Wer sich für die größere Frage interessiert, findet sie in VitaWende; wer nicht, hat mit VitaMap alles, was er braucht.

Nutzung des Check-up 35: Auswertung der Techniker Krankenkasse für 2017 (24,8 % der Berechtigten), berichtet im Deutschen Ärzteblatt.